Clever fahren und Benzin sparen

Die Sommerferien sorgen für einen gehörigen Preisschub an den deutschen Tankstellen: pünktlich zu Beginn der Urlaubszeit kletterte der Preis für einen Liter Super E10 auf bundesweit durchschnittlich 1,575 Euro. Auch der Preis für einen Liter Diesel stieg laut Angaben des ADAC im Vergleich zur Vorwoche um stolze 1,2 Cent und liegt im Bundesdurchschnitt derzeit bei 1,445 Euro. Der ADAC rät deswegen allen Reisenden, die in den nächsten Tagen in den Urlaub starten dazu, vor Reisebeginn entlang der Strecke nach günstigen Möglichkeiten zum Tanken zu suchen. Auch wer etwas behutsamer aufs Gaspedal tritt, kann seinen Benzinverbrauch deutlich reduzieren.

An den Zapfsäulen der Republik trifft man derzeit trotz Ferienbeginn kaum auf erfreute Gesichter. Die hohen Benzinpreise schlagen so manchem Urlauber, der mit dem eigenen Auto in den sonnigen Süden rauschen möchte, aufs Gemüt. An den Spritpreisen kann der herkömmliche Verbraucher sicherlich kaum etwas ändern, wohl aber am Benzinverbrauch des eigenen Autos. Wie viel Sprit der fahrbare Untersatz schluckt, hängt unter anderem vom Fahrzeug beziehungsweise der Fahrzeugtechnik, vom Fahrstil, der Beladung und nicht zuletzt auch von den persönlichen Vorlieben des Fahrers ab.

Verbrauchsarme Fahrzeugtechnik

Dass ein zierlicher Kleinwagen deutlich weniger Benzin verbraucht als ein schicker Sportflitzer, dürfte wahrscheinlich jedem Autofahrer bewusst sein. Aber auch mit sparsamer Fahrzeugtechnik lässt sich der Spritverbrauch reduzieren. Zum Beispiel können Leichtlauffelgen den Benzinverbrauch um bis zu fünf Prozent senken, da sie einen geringeren Rollwiderstand aufweisen. Allerdings sind diese besonders leichten Felgen aus Aluminium relativ teuer.

Einen ähnlichen Spareffekt können synthetische Leichtlauföle bewirken. Sie erzeugen in Ölfilter und Motor einen geringeren Reibungswiderstand als herkömmliches Öl und verteilen sich vor allem beim Kaltstart effizienter im Getriebe.

Am meisten Kraftstoff kann natürlich gespart werden, wenn das Auto gar nicht benutzt wird. Kurze Strecken müssen nicht mit dem Auto erledigt werden, wenn sie beinahe ebenso bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden können. Da ein kalter Motor überdurchschnitatlich viel Benzin verbraucht, um warm zu werden, machen sich Kurzstreckenfahrten am meisten im Geldbeutel bemerkbar.

Kein Ballast an Bord

Vermeiden Sie auch unnötigen Ballast im Fahrzeug, da zusätzliches Gewicht den Kraftstoffverbrauch ankurbelt. Je schwerer der Wagen ist, desto mehr Energie muss aufgewendet werden, um ihn zu bewegen. Bierkästen, Werkzeugkisten und ähnliches hat deswegen im Auto nichts zu suchen, wenn es nicht unmittelbar gebraucht wird.

Was wäre eine Autofahrt in den Sommerurlaub ohne all die komfortablen Extras, die die Autoindustrie heutzutage beinahe serienmäßig in Fahrzeugen verbaut? Zwar tragen Klimaanlage, elektrische Fensterheber und andere Sonderausstattung dazu bei, die Autoreise in den Urlaub noch angenehmer zu gestalten, doch diese Extras benötigen Energie und steigern den Benzinverbrauch, wenn sie häufig genutzt werden. Deswegen lieber vor Fahrtbeginn den Wagen gut durchlüften, statt die Klimaanlage voll aufzudrehen.

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